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Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e. V.

Satzung Fassung 30. März 2001

Satzungsänderung 19. März 2014

 

§ 1

Name, Sitz und Rechtsform des Verbandes

(1) Der Verband führt den Namen Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e. V.

(2) Er hat seinen Sitz in 34266 Niestetal, Hessen

(3) Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Kassel unter der Nr. 3261 eingetragen,

 

§ 2

Ziel des Verbandes

(1) Der Verband verfolgt seine Ziele ausschließlich und unmittelbar entsprechend den Bestimmungen des Körperschaftssteuergesetzes, und zwar insbesondere durch Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung des öffentlichen Gesundheits- und Sportwesens sowie des Tourismus.

(2) Die Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsgemäße Ziele verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zielen des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3

Aufgaben des Verbandes

(1) Hauptziel des Verbands ist die Förderung und Verbreitung von naturnahen Badegewässern mit vollbiologischer Wasserreinigung sowie Beratung von Politik und Verwaltung bei der Aufstellung von Richtlinien, Satzungen und Gesetzen. Der Verband bezweckt durch seine Tätigkeit, das Baden in naturnahen Badegewässern durch Wort, Schrift und Bild zu fördern.

(2) Folgende Maßnahmen sollen dazu beitragen, die mit den v. g. Tätigkeiten verbundenen Ziele zu erreichen:

1. Archivierung und Dokumentation von Daten der naturnahen Badegewässer, insbesondere Naturbäder und Kleinbadeteiche,

2. Erfahrungsaustausch über Planung, Bau und Betrieb von Schwimmteichen,

3. Herausgabe einer Verbandszeitschrift,

4. Erarbeitung und Herausgabe von Richtlinien, Fachbüchern, Arbeitsunterlagen,

5. Durchführung und Prüfung von Normungs- und Typungsvorhaben in Form eines Regelwerkes oder Handbuches,

6. Einrichtung oder Unterstützung eines den Zwecken des Verbandes dienenden Institutes,

7. Unterhaltung einer Geschäftsstelle,

8. Durchführung von Erhebungen und Forschungsaufträgen,

9. Durchführung von Fachtagungen, Seminaren, Aus- und Fortbildungslehrgängen und sonstigen Veranstaltungen,

10. Unterstützung von Diplomarbeiten, Promotionen oder ähnlichem mit dem Bezug auf naturnahe Badegewässer,

11. Mitarbeit bei Institutionen oder Verbänden, die sich auf europäischer Ebene mit der gleichen Thematik beschäftigen.

 

§ 4

Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Verbands kann jede volljährige Person sowie juristische Person oder Körperschaften des öffentlichen Rechts werden. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag. Sollte der Vorstand einen Aufnahmeantrag zurückweisen, entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig.

(2) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmetag und endet mit dem Austritt, mit dem Ausschluss oder mit der Auflösung des Verbandes.

(3) Ein Austritt ist jederzeit möglich und dem Vorstand per Einschreiben mitzuteilen. Die Beitragspflicht für das laufende Geschäftsjahr bleibt bestellen.

(4) Ein Ausschluss ist durch Beschluss des Vorstandes möglich, über einen Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Ausschließungsgründe sind insbesondere vereinsschädigendes Verhalten, Missachtung der Satzung oder Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge.

(5) Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung solche Personen gewählt werden, die sich um die Förderung des Verbandszieles besondere Verdienste erworben haben.

 

 

§ 5

Beiträge

(1) Der Verband erhebt Mitgliedsbeiträge, die auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung festgelegt werden und die grundsätzlich bis zum 31.01. eines jeden Jahres zu zahlen sind. Die jeweils festgelegten Beiträge gelten so lange, bis sie von der Mitgliederversammlung neu festgelegt sind.

(2) Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

 

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind aufgerufen, durch Vorschläge, Anregungen und persönliche Leistungen die Verbandsarbeit zu fördern. Die Mitglieder nehmen an der Mitgliederversammlung teil, können Anträge zur Abstimmung stellen und sich in alle Organe des Verbands wählen lassen. Sie bestimmen durch Mehrheitsentscheidungen die Grundlinien der Verbandsarbeit.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung einzuhalten, den Vorstand in seiner Tätigkeit zu unterstützen und dem Verband die erforderlichen Auskünfte zu geben. Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, die festgesetzten Beiträge zu entrichten.

§ 7

Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Deutschen Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e. V. Sie ist mindestens einmal jährlich, möglichst im 1. Viertel des Kalenderjahres durch den Vorstand einzuberufen. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 4 Wochen schriftlich einzuladen,

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat innerhalb von 6 Wochen stattzufinden, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder oder 10 % der Mitglieder einen schriftlich begründeten Antrag unter Vorgabe des Verhandlungsgegenstandes stellen.

(3) Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung (Ausnahme § 11 Auflösung des Verbandes) ist unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Vertreter beschlussfähig.

(4) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Abwesenheit eines ordentlichen Mitgliedes kann dieses zur Abstimmung des Stimmrechtes ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigen. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen, Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.

(5) In der Mitgliederversammlung werden die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, es sei denn, dass die Mehrheit der anwesenden Mitglieder eine andere Art der Abstimmung beschließt.

(6) Anträge aus den Kreisen der Mitglieder für die Mitgliederversammlung müssen mindestens 6 Wochen vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich begründet eingereicht werden,

(7) Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichtes für das zurück- liegende Geschäftsjahr,

b) Entlastung des Vorstandes,

c) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Beitrittsgebühr und des Jahresbeitrages,

d) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das laufende oder folgende Geschäftsjahr,

e) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

f) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und Auflösung des Verbands,

g) Ernennung von Ehrenmitgliedern,

h) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen; in Angelegenheiten, die nicht ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich der Mitgliederversammlung fällt, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen.

i) Aufnahme von Personen, deren Aufnahmeantrag vom Vorstand zurückgewiesen wurden.

j) Entscheidungen über Einsprüche gegen einen vom Vorstand beschlossenen Verbandsausschluss.

k) Die Mitgliederversammlung beschließt, ob ein Geschäftsführer eingestellt oder berufen und ob er ehrenamtlich oder gegen Vergütung tätig wird.

(8) Der Präsident leitet die Mitgliederversammlung, über die eine Niederschrift anzufertigen ist. Beschlüsse sind wörtlich zu protokollieren. Die Niederschrift wird vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer unterzeichnet. Sollte der Präsident oder sein Vertreter verhindert sein, die Sitzung zu leiten, führt das an Jahren älteste anwesende Mitglied den Vorsitz. -

 

§ 8

Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand im Sinne vom § 26 BGB besteht aus dem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten und dem Kassenwart. Je zwei von ihnen vertreten gemeinsam den Verband.

(2) Der Gesamtvorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand, dem Schriftführer, dem Pressewart sowie weiteren sechs Beisitzern.

(3) Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst.

(4) Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt. Die Einladungen zu den Sitzungen erfolgen schriftlich mit einer Frist von einer Woche, in Eilfällen mindestens von 3 Tagen.

(5) Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens vier seiner Mitglieder beschlussfähig. Über die Verhandlungen ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen, das vom Verhandlungsführer und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

a) Der Vorstand hat die Leitung des Verbands zur Erfüllung der in der Satzung gestellten Aufgaben. Er ist für alle Aufgaben des Verbands zuständig, die nicht der Mitgliederversammlung zur ausschließlichen Zuständigkeit übertragen worden sind.

b) Der Vorstand benennt den Geschäftsführer oder stellt ihn ein.

c) Für besondere Aufgaben können vom Vorstand Ausschüsse eingerichtet werden, die die Aufgabe haben, den Vorstand zu beraten. Hierzu können auch fachkundige Nichtmitglieder des Verbands in die Ausschüsse berufen werden. Der Vorstand erlässt für die Arbeit der Ausschüsse eine Geschäftsordnung.

 

§ 9

Wahlen

(1) Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Die Abstimmung erfolgt offen per Handzeichen. Auf Antrag eines Mitgliedes wird geheim gewählt.

(2) Die Mitglieder des Vorstandes sind in getrennten Wahlgängen zu wählen.

(3) Bei der Besetzung der Vorstandsposten sollen die einzelnen Mitgliedsgruppen, Architekten und Planer, Landschafts- und Gartenbauer, Dienstleistungsunternehmen, Kommunen, Badbetreiber und sonstige Firmen, die sich z. B. mit Materialien für den Bau von Naturbädern befassen, im Verhältnis zu der Anzahl ihrer Mitglieder berücksichtigt werden. Es soll zumindest jede Gruppe mit einem Vorstandsmitglied vertreten sein.

(4) Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der Vorstand ein Mitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung in den Vorstand berufen, In der nächsten Mitgliederversammlung ist die Ergänzungswahl für das Vorstandsmitglied bis zum Ende der dreijährigen Amtsperiode vorzunehmen.

(5) Für die Dauer von 3 Jahren sind von der Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer und ein Stellvertreter zu wählen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

§ 10

Satzungsänderung

Satzungsänderungen können nur auf einer Mitgliederversammlung mit mindestens 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Anträge hierzu müssen als besonderer Punkt auf der Tagesordnung stehen.

 

§ 11

Auflösung des Verbandes

Die Auflösung des Verbandes kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Mehrheit aller Mitglieder beschlossen werden. Ist die Vollversammlung nicht beschlussfähig, weil nicht 3/4 aller Mitglieder anwesend sind, ist innerhalb von 4 Wochen eine zweite Versammlung einzuberufen, die mit mindestens 3/4 der anwesenden Stimmberechtigten die Auflösung beschließen kann. Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.