

Jedes Frühjahr dasselbe Spiel: Die gefiederten Freunde Ente und Erpel fallen in, suchen nach Nahrung oder rasten ein wenig. Putzig anzusehen sind sie ja, aber nicht ungefährlich für den Schwimmteich und seinen Besitzer. Durch ihr Gründeln wirbeln Enten die Sedimente auf und machen die Erfolge einer Generalreinigung in kurzer Zeit zu Nichte. Sie fressen Unterwasserpflanzen oder beschädigen diese zumindest beim Gründeln, indem sie sich aus dem Substrat reißen.
All das ließe sich ertragen, wären da nicht die Zerkarien. Nachdem sie sich beim Menschen in die Haut gebohrt haben sterben sie zwar schnell ab, da es sich beim Menschen um einen so genannten Fehlwirt handelt. Doch diese Bohrstellen führen beim Menschen zu juckenden Pusteln. Die eigentlichen Wirte dieser kleinen Saugwürmer sind die Ente und die Schlammschnecke. Schnecken sind hilfreich und wichtig im Schwimmteich und lassen sie sich nur mit sehr großem Aufwand entfernen.
Anders die Enten, die sehr anhänglich, zäh und stur sind, sich aber mit ein wenig Engagement und Ideenreichtum vergrämen lassen. Zum Beispiel mit Geräten wie dem Reiherschreck, der die Enten (und Reiher!) mit einem Wasserstrahl erschreckt. Oder mit über den Schwimmteich gespannten Schnüren oder mit regelmäßigen, lautstarken Attacken, wenn die Enten mal wieder auf dem Teich gelandet sind.
Das ist Ihnen alle zu viel Aufwand? Es geht auch anders, schauen Sie hier!