


Treppen und Mauern – Vielfalt ohne Grenzen
Natursteine lassen sich in Schwimmteichen für vielfältige Zwecke einsetzen, da sie den Naturcharakter der Anlage unterstreichen. In den meisten Fällen wird sich die Verwendung von Granit, Porphyr oder Sandsteinen auf Mauern beschränken. Da Trockenmauern in der Regel ohne Mörtel versetzt werden, verbietet sich eine Abtrennung aus freistehenden Natursteinmauern zur Trennung von Schwimm- und Reinigungsbereich aus statischen Gründen oder aus Platzmangel. Ihr Einsatz beschränkt sich daher zumeist auf die Verkleidung von bestehenden Wänden, die nicht den optischen Anforderungen des Auftraggebers entsprechen. Zyklopenmauerwerke sind im Schwimmteichbau selten. Die einzelnen Steine dürfen auf Grund einer möglichen Wassertrübung nicht mit Lehm oder Ton als Fugenmaterial verarbeitet sein.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten von Natursteinen in Schwimmteichen sind Treppen oder Wegebeläge. Treppenstufen aus Naturstein können durchaus trocken aufgesetzt werden. Ein Verrutschen ist wegen ihres hohen Eigengewichtes kaum zu befürchten. In kommunalen Schwimmteichen sollte dennoch hochwertiger Beton (z. B. C25) für eine dauerhafte Stabilität sorgen. Ebenso verhält es sich bei Wegeflächen aus Natursteinen, die zum Ein- oder Ausstieg in den Schwimmteich dienen. Zusätzlich ist auch ein Geländer an den Einstiegen anzubringen. Die Anzahl und Länge ist von den Abmessungen der Treppe abhängig und vom GUV definiert worden.
Quelle:
www.fgsv.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Reibung
http://de.wikipedia.org/wiki/Porphyr
http://de.wikipedia.org/wiki/Mauerwerk#Zyklopenmauerwerk
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