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Natursteine im Schwimmteich

Kaum zwei Produkte passen besser zueinander als Natursteine und Schwimmteiche. Zumindest auf den ersten Blick, denn bei der Verwendung von Porphyr, Diabas, Granit und Sandstein können sich durchaus Schwierigkeiten ergeben, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind.

 

Granit oder Sandstein –

Die Verwendung von Natursteinen im Außenbereich ist stark abhängig von ihrem Alter und ihrer Herkunft. Verwendung im Schwimmteich finden Natursteine in der Regel als Mauersteine, Treppen oder Wegebelag. Weichere Steine wie Konglomerate, z. B. Gips- und Tuffsteine kommen auf Grund ihrer Eigenschaften daher weniger in Frage als Tiefengesteine (z. B. Granit) oder  Ergussgesteine (z. B. Basalt), die sich durch hohe Druck- und Verschleißfestigkeit sowie Frostbeständigkeit auszeichnen.

Unter baubiologischen und ökologischen Aspekten sind Natursteine durchaus empfehlenswert für den Einsatz im Schwimmteich. Für die besonderen Anforderungen unter Wasser bedarf es jedoch einer sorgfältigen Auswahl des Materials. Für einen Schwimmteich kommen nur wasser-, säure- und tauwasserfeste Steine mit einer hohen Dichte in Frage. Diese Anforderungen schließen die Verwendung von Sand- oder Tuffsteinen fast vollständig aus.  Ungünstig wirken sich bei diesen Gesteinsarten die porösen Oberflächen und die Beeinträchtigung der Wasserqualität aus. Sandsteine sind meist saure Gesteine, die den chemischen Angriffen im Wasser wenig entgegenzusetzen haben. Darunter leidet ihre Haltbarkeit. Kalkgesteine geben, je nach Herkunft und Art, mehr oder weniger stark Kalk in den Schwimmteich ab. Sie können dadurch teilweise gewollt die Wasserqualität beeinflussen. Gesteinsarten mit rauer Oberfläche bieten dem Thallus der Fadenalgen optimale Haltepunkte an und sind nach kurzer Zeit nur noch schwer zu reinigen.

Eingeschränkte Auswahl – Granit oder Quarzit?

Die Praxis zeigt, dass sich in öffentlichen, aber auch vielen privaten Anlagen die Verwendung von harten Gesteinen wie Granit oder Quarzit bewährt hat. Geflammte oder gestockte Oberflächen bieten die höchste Rutschsicherheit, wenn auch nicht dauerhaft. Ohne regelmäßige Pflege geht die Rutschsicherheit verloren und die Verletzungsgefahr steigt. Ein Punkt, auf den Planer und Betreiber verstärkt Augenmerk legen müssen. 

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