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Abtrennungen im Schwimmteich

Charakteristisch für den Bau von Schwimmteichen ist die Trennung zwischen Nutzungs- und Aufbereitungsbereich. Bei Mehrkammersystemen macht diese Trennung auf Grund der räumlich getrennt angeordneten Zonen keine Probleme. In den sogenannten Einkammersystemen dagegen werden unterschiedliche Verfahren angewendet.

Als Abtrennungsmaterial durchgesetzt haben sich Betonmauern, Bodenmodellierungen sowie Holz, Vliessäcke, Natursteine oder Kunststoffelemente.

 

Die günstigste Methode ist die Modellierung des anstehenden Bodens. Die Variante ist stark von der Bodenbeschaffenheit und dem Grundwasserstand abhängig. Nicht selten brechen, bedingt durch Schichtenwasser oder starke Regenfälle, während der Bauphase die Beckenwände ein. Durch den maximalen Böschungswinkel von maximal 1:3 findet diese Bauweise überwiegend in großen Teichen Anwendung.
Die aus dem Hochbau bekannten Schalungssteine sind eine Alternative zur Bodenmodellierung. Mit einer Armierung aus Eisen versehen werden sie auf Streifenfundamente oder auf eine Bodenplatte gesetzt und anschließend mit Beton verfüllt. Bei sehr langen Wänden kann es trotz starker Armierungen zu Auswölbungen kommen. Die Beachtung der gültigen Bau-Normen und die Befragung eines Statikers, der die Belastung und die notwendigen Armierungen berechnen kann, sind zwingende Voraussetzungen für den Mauerbau mit Schalungssteinen. In Kombination mit einer Betonsohle entsteht ein Becken, das leicht zu reinigen ist und den Aufbereitungsbereich klar vom Nutzungsbereich trennt. Die Schalungssteine stehen im Bauablauf vor dem Verlegen der Dichtungsbahn. Betonwände über der Dichtungsbahn, also mit direktem Kontakt zum Badewasser sind auf Grund der starken pH-Wert Beeinflussung und Ausfällungen unvorteilhaft.

Eine Alternative sind Kunststoffelemente. Die Elemente werden unter oder über der Dichtungsbahn verlegt. Aus optischen und praktischen Gründen  (Sitzgelegenheit, Wartungsgänge) werden auf den Kunststoffprofilen Holzbohlen befestigt. Optisch weisen Kunststoffelemente starke Ähnlichkeiten mit Betontraversen auf (L-förmig) und werden durch das angeschüttete Bodenmaterial vor dem Umkippen bewahrt. Vorteilhaft sind das geringe Gewicht und die lange Haltbarkeit des Kunststoffes, der im Gegensatz zu Beton leichter ist und keinen Einfluss an die Wasserqualität hat.

Für die Verwendung von Betontraversen gilt im Prinzip ähnliches, jedoch ist der Aufwand auf Grund des hohen Eigengewichtes ungleich höher.

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