

Rädertiere (Rotatorien) sind eine vielgestaltige Gruppe mehrzelliger Organismen, die am Kopf eine kranzförmige Bewimperung (Räderorgan) aufweisen und eine Größe von bis zu 0,5 mm erreichen. Das Räderorgan dient zum Nahrungserwerb und zur Fortbewegung. Viele Rotatorien fressen Bakterien und Algen. Einige Arten sind jedoch auch räuberisch und haben sich z. B. auf Ciliaten und andere Rotatorien spezialisiert. Die in Schwimm- und Badeteichen wichtigsten Gruppen der Crustaceen (Krebstiere) sind die Copepoden (Ruderfußkrebse oder auch Hüpferlinge) und die Cladoceren (Blattfußkrebse). Zu den Cladoceren zählen die Daphnien (Wasserflöhe). Daphnien können bis zu 2 mm groß werden.
Welche Aufgabe hat das Zooplankton im Schwimmteich?
Das Zooplankton ist in der Lage, einen Großteil der gebildeten Bakterien- und Algenbiomasse zu fressen. Daphnien können zwischen 3 und 30 ml Wasser pro Tag und Individuum filtrieren. Die Filtrationsraten sind temperaturabhängig. Sie steigen bis in den Temperaturbereich von 20 – 25 °C an. Die Obergrenze der Größe der Partikel, die von Daphnien gefressen werden, beträgt ca. 30 – 50 µm. Daphnien sind in der Lage, auch Zellen des Bakteriums Echerichia coli zu fressen (Länge 2 – 4 µm, Durchmesse 1 µm). Haben die Zooplankter ihre Nahrungsgrundlage stark dezimiert, so geht ihre Anzahl durch Futtermangel ebenfalls stark zurück. In Schwimmteichen stellt das Zooplankton einen wesentlichen Faktor zur Stabilisierung einer ausreichenden Sichttiefe und guten Wasserqualität dar. (js)
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Schwimmteichinformationen im Überblick
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Alle Bilder: KLS Gewässerschutz