Schwimmteich
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An fast allen Gewässern findet man Libellen mit ihren Flugkünsten und ihrer Farbenpracht. Von den ca. 80 Arten in Europa wird man allerdings am Schwimmteich nur einige wenige antreffen. Die blau/grüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) ist dagegen häufig zu sehen.

Die Großinsekten gelten als nicht aggressiv  und sind für den Menschen ungefährlich, da sie nicht stechen. Sie können aber eventuell beißen, wenn man sie nicht vorsichtig genug anfasst.

Blaufarbene, kleinere Libellen sind stark verbreitet und oft zu beobachten: z. B. die Gemeine Binserjungfer (Lestes sponsa), die Gemeine Becherjungfer (Enallagma cyathigerum) oder auch die Große Pechlibelle (Ischnura elegans) und andere. Libellen vertilgen riesige Mengen von „Schädlingen“ (Mücken) und sind daher für uns sehr nützlich - auch im Zusammenhang mit dem ökologischen Gleichgewicht.  Als hervorragende Flugkünstler können sie lange in der Luft „stehen“, am Uferrand entlang patrouillieren oder sogar rückwärts fliegen. In der großen Farbpalette bei Libellen gibt es viele rote Arten wie z.B. die Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum). Gelblich präsentiert sich der Vierfleck (Lebellula quadrimaculata) und weiß/schwarz der Plattbauch (Libellula depressa).

Bei der Paarung bilden Männchen und Weibchen ein sogenanntes Paarungsrad. Diese Form ist einmalig im Tierreich und erfolgt im Flug oder im Sitzen. Die Eier werden meistens in Wasserpflanzen eingestochen aber auch in Totholz oder im Flug abgeworfen. Larvenhäute an Pflanzenstängeln sind ein guter Beleg für den Bestand von Libellen am Schwimmteich. Nach ihrem Jungfernflug entfernen sich viele Libellen vom Wasser, um erst mit der Geschlechtsreife wieder ans Wasser zurückzukehren.

Diese einmaligen und schönen Tiere können vom Frühsommer bis in den Herbst am Schwimmteich beobachtet werden. Eine Bestimmung der jeweiligen Art ist schwierig und erfordert Fachliteratur und gute Abbildungen.

So ist der Schwimmteich nicht nur ein Badegewässer sondern ein eigener kleiner Mikrokosmos, indem sich wieder Tiere ansiedeln können die in unseren Gärten vorher gar nicht zu finden waren und für die in der freien Landschaft kaum noch Lebensraum vorhanden ist.

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Quellen: 

http://www.hydro-kosmos.de/libellen/libell7.htm
http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00024/MZ00024.html
http://www.biologie.uni-ulm.de/bio3/public_html/E_cya.html
http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00003/MZ00003.htm
http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00074-gemeine-Heidelibelle/MZ00074-gemeine-Heidelibelle.htm
http://www.biologie.uni-ulm.de/bio3/public_html/L_qua.html
http://www.faunistik.net/DETINVERT/ODONATA/LIBELLULIDAE/LIBELLULA/libellula.depressa.html

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