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Mit Schwung ins nasse Vergnügen

Kinder steigen nicht anders in einen Schwimmteich ein als Erwachsene. Das zögerliche Eintauchen und die Gewöhnung an das kalte Wasser bedürfen einiger Zeit. Spätestens aber nach den ersten Zügen im Wasser hat das Zieren ein Ende und jede Sprungmöglichkeit wird genutzt, ob Einstiegsleiter, Steg oder Trennwand zum Aufbereitungsbereich. Für die Schwimmteichplanung bedeutet das: Je größer die Kinder sind, desto eher sind Sprungsteine und andere Absprungmöglichkeiten gefragt. Sie müssen aber so geplant sein, dass sich die Kinder beim Eintauchen nicht verletzen. Die Wassertiefe von mindestens 1,6 m gilt als Minimum.  Leitern aus Holz oder Edelstahl, eignen sich zwar zum Absprung, sind technisch dafür aber nicht vorgesehen. Sie sind für den unkomplizierten Ein- und Ausstieg gedacht, ihre Halterungen müssen keinen explosionsartig auftretenden Kräften standhalten. Sprungfelsen oder entsprechend geplante Stege sind dafür besser geeignet. Durch das große Eigengewicht und die entsprechenden Fundamente halten sie auch stärkere Belastungen aus und dem Spieltrieb der Kinder unbeschadet stand. Bei Stegen ist neben der Befestigungsart auch die Materialauswahl entscheidend. Holzsplitter im großen Zeh verderben schnell den Spaß am Schwimmteich.  Ein wichtiger Sicherheitsaspekt: Stege oder Leitern dürfen nicht unterschwimmbar sein, damit die Kinder immer unter Aufsicht bleiben.

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