Daphnien im Schwimmteich

Daphnien sind Kleinkrebse (Wasserflöhe), die empfindlich auf Schadstoffe im Wasser reagieren und so u.a. über die Beeinträchtigung ihrer Bewegungsfähigkeit eine Aussage über Giftstoffe im Wasser zulassen. Der dafür genormte Test wird Daphnientest genannt.

Daphnien (Gattungen Daphnia) sind Kleinkrebse (Wasserflöhe). Sie werden der Klasse der Blattfußkrebse zugeordnet. Diese kleinen Krebschen erreichen eine Größe von 0,1 - 0,5cm. Zu bestimmten Jahreszeiten kann es zu einem Massenauftreten kommen, bei denen die Daphnien dann mit bloßem Auge als dunkle Wolken im Wasser zu erkennen sind.

Daphnien vermehren sich meistens ungeschlechtlich (parthenogenetisch). Verändern sich die Umweltbedingungen negativ, z. B. durch Trockenheit, Kälte, kürzere Tage, Nahrungsmangel, oder Giftstoffe im Wasser), werden auch Männchen geboren, die die Eier der Weibchen befruchten. Diese Eier auch „Dauereier“ genannt, können bis zu zwei Jahre Trockenheit überstehen und bei guten Umweltbedingungen schlüpfen wieder junge Daphnien aus. Im Sediment ist die Haltbarkeit der Eier noch höher. Ihre erstaunlichen Fähigkeiten erlauben es den Wasserflöhen, austrocknende oder  Gewässer schnell wieder zu besiedeln. In Schwimmteichen erfüllen Daphnien eine wichtige Funktion bei der Filtrierung des Wassers.


Zooplankton

Alle ans Wasser gebundenen Organismen, die keine Photosynthese betreiben und sich von anderen Organismen ernähren, nennt man Zooplankter. Man unterscheidet zwischen herbivoren und carnivoren Zooplanktern. Zum herbivoren Zooplankton zählen Arten, die sich von Phytoplankton (Algen) ernähren. Ernähren sich die Zooplankter von anderem Zooplankton ernähren, wird es als carnivor bezeichne

 

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