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Pressemitteilung: Im Dienste der ökologischen Badefreuden

Die Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer leistet seit 13 Jahren Pionierarbeit, wenn es darum geht, den Weg für hochwertige Naturbäder in Deutschland und der Welt zu ebnen.

In den 1980er Jahren tauchten sie erstmals auf, die Vokabeln „Schwimmteich“, „Badeteich“ und „Naturbad“. Anfangs belächelt und kritisch beäugt, eroberten die naturnahen Varianten der Frei- und Schwimmbäder bald ihren festen Platz in der deutschen Bäderlandschaft. Mit der wachsenden Beliebtheit und Akzeptanz stieg auch der Bedarf nach einer Institution, die sich um die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung dieses aufstrebenden Segments kümmert.

Im April 1999 betrat die frisch aus der Taufe gehobene Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer (DGfnB) erstmals die Bühne der Fachwelt. Im Gepäck eine gute Portion Idealismus und den Willen, naturnahe Badegewässer mit vollbiologischer Wasserreinigung zu fördern und bundesweit zu verbreiten. Die DGfnB füllte eine Lücke – und dies überaus erfolgreich: 13 Jahre nach ihrer Gründung hat sich der Verein zu einem Zusammenschluss von über 200 Schwimmteichbauern, Planern, Systemanbietern und Badbetreibern und zu einem international anerkannten Beratungsorgan gemausert.

Wenn Qualität zur Norm wird

Als Interessensgemeinschaft Gleichgesinnter tritt die DGfnB auch mit dem Ziel an, bundesweit einheitliche Qualitätsstandards beim Bau und Betrieb von Schwimmteichen und modernen Naturpools zu setzen. Gemeinsam mit der Forschungsgesellschaft Landschaftentwicklung Landschaftsbau (FLL) und dem Bundesverband öffentliche Bäder entwickelte die DGfnB die „Richtlinien für die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von Freibädern mit biologischer Wasseraufbereitung“. An diesem Regelwerk und an seinem Pendant für den privaten Bereich orientieren sich ausführende Betriebe, Badbetreiber und Systemanbieter im ganzen Bundegebiet. Sie gewährleisten, dass der Badende in naturnahen Badegewässern eine einwandfreie Wasserqualität und höchste hygienische Standards vorfindet.  

                                                                                                                                                  Die Fort- und Weiterbildung ihrer Mitglieder ist der DGfnB ein großes Anliegen. Jedes Jahr initiiert die Gesellschaft Fachtagungen, Seminare und Fortbildungsveranstaltungen, bei denen hochkarätige Referenten ihr Wissen weitergeben. Planer und Betreiber von öffentlichen Anlagen treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Gedankenaustausch und zur Weiterbildung.

In Kooperation mit dem Bundesverband DEULA hat die DGfnB im Jahr 2006 mit der „Qualifikation zum Schwimmteichbauer“ außerdem eine modulare Fortbildung ins Leben gerufen, in der Garten- und Landschaftsbauer zu anerkannten Spezialisten für den Schwimmteichbau ausbildet werden. In sieben Lehrgangswochen, verteilt über ein Kalenderjahr, erwerben die Teilnehmer der Kurse all die Kenntnisse, die sie benötigen, um ihre Kunden kompetent beraten und Anlagen fachgerecht planen und ausführen zu können.

Doch nicht nur den Schwimmteichbauern, sondern auch den Betreibern von Freibädern mit biologischer Wasseraufbereitung gibt die DGfnB Werkzeuge an die Hand, mit denen sie die Betriebssicherheit und Qualität ihrer Anlagen zuverlässig prüfen und garantieren können. Seit 2011 vergibt die DGfnB das Gütesiegel IQN (Index für die Qualität von Naturfreibädern). Bäder, die sich um das Siegel bewerben, lassen während einer Saison ihre gewässerökologischen und hygienischen Werte von einem Hygieneinstitut prüfen. Auf Grundlage der Bewertung wird das Gütesiegel in Form eines Zertifikates vergeben und dient dann als Referenz für ein gesundes, ökologisches Badevergnügen.

Ein Schwimmteich geht um die Welt

Die Globalisierung macht auch vor der Schwimmteichbranche nicht halt. Auf Initiative der DgfnB fand im Jahr 2001 in Geisenheim der erste Internationale Schwimmteichkongress statt. Eine weitere Erfolgsgeschichte der rührigen Gesellschaft, treffen inzwischen doch alle zwei Jahre mehrere hundert Branchenvertreter aus bis zu 16 Nationen beim Kongress zusammen. Im Jahr 2009 schlossen sich beim 5. Internationalen Schwimmteichkongress elf nationale Verbände zur Internationalen Organisation für Badegewässer zusammen. Die  Föderation vertritt derzeit weltweit über 450 Einzelpersonen und Firmen, die sich vorrangig mit der Planung und dem Bau von Naturbädern befassen. Zahlen, die belegen, dass naturnahe Badegewässer auch international als Alternative zum herkömmlichen Schwimmbad immer mehr an Popularität gewinnen.

Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e.V.

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