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FLL - 10 gute Gründe sichern Qualität für die Grüne Branche

  1. 1975 gegründet, sichert die gemeinnützige Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. Qualität für die Grüne Branche in Deutschland

  2. In ca. 50interdisziplinär besetzten Arbeitsgremien stellt die FLL Richtlinien, Empfehlungen und Fachberichte für die „Grüne Branche“ auf und veröffentlicht diese in der FLL-Schriftenreihe.

  3. Insbesondere durch konkrete Anforderungen in ihren Publikationen trägt die FLL maßgeblich zur Qualitätssicherung im Sinne der Nachhaltigkeit bei.

  4. Ca. 450 Fachleute (Wissenschaftler, Vertreter von Kommunen, Planungsbüros, Ausführungsbetriebe, Herstellerfirmen, Sachverständige etc.) sind ehrenamtlich für die FLL aktiv.

  5. Die FLL engagiert sich bei der Mitgestaltung zukunftsweisender Projekte und Aktionen für die „Grüne Branche“ in Deutschland und zunehmend im Ausland.

  6. Die FLL ist lebendiges Diskussionsforum für ca. 20.000 Mitglieder zu Fachthemen aus Landschaftsarchitektur und -entwicklung sowie Landschaftsbau. Unter den FLL-Mitgliedern hervorzuheben sind die 30 Mitgliedsverbände (Berufs- und Fachverbände).

  7. FLL-Publikationen sind streng produktneutral, entsprechen den Grundsätzen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und genießen im Normenwerk des Bauwesens hohe Akzeptanz.
     
    Sie geben den Stand der Technik wieder und sollen sich als Regeln der Technik einführen. Aufgrund der frühzeitigen Einbindung der betroffenen Fachkreise sowie eines öffentlichen Einspruchverfahrens besteht für FLL-Publikationen die widerlegbare Vermutung, dass es sich um anerkannte Regeln der Technik im Sinne der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) handelt, wenn sie sich in der Praxis bewährt haben.

  8. FLL-Publikationen bzw. dort genannte Verfahren werden durch ausdrückliche Verweise in den Landschaftsbau-Fachnormen (DIN 18915 bis 18920) Bestandteil von Verträgen. Bei öffentlichen Ausschreibungen erfolgt dies automatisch.

  9. Inhalte der FLL-Regelwerke werden in speziellen Fortbildungsveranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

10.    Die FLL koordiniert und fördert Forschungsprojekte und ein Netzwerk.

RWA Öffentliche Schwimm-und Badeteichanlagen

Gremienhintergrund/-ziel

Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von Freibädern mit biologischer Wasseraufbereitung erfordern spezielles Fachwissen und Erfahrungen in unterschiedlichen Disziplinen. Seit 2003 werden die verschiedenen Anforderungen durch FLL-Empfehlungen geregelt. Inzwischen wurde auf Grundlage von verschiedenen Forschungsergebnissen und zahlreichen Praxiserfahrungen die 1. Ausgabe umfangreich inhaltlich und redaktionell überarbeitet. Dabei wurden die bisherigen „Empfehlungen“ zu „Richtlinien“ weiterentwickelt.

Da so genannte „öffentliche Schwimm-/Badeteichanlagen“ bereits ein fester Bestandteil der deutschen Bäderlandschaft geworden sind, wurde aus normativen und haftungsrechtlichen Gründen die Bezeichnung „Freibäder mit biologischer Wasseraufbereitung“ neu eingeführt. Dieser Freibadtyp stellt ein Alternativangebot zu den mit Chlor desinfizierten Bädern dar. Die wichtigste Neuerung ist allerdings die Weiterentwicklung der Berechnung der Dimensionierung der Wasseraufbereitung bzw. der Nennbesucherzahl. Eine wichtige Datenquelle stellte hierbei das 2010 vorerst abgeschlossene DBU-Forschungsprojekt „Entwicklung eines Datenbanksystems zur Optimierung der Betriebssicherheit und Energieeffizienz von Naturfreibädern – DANA“ dar. Dank dieser Datengrundlagen ist es erstmals möglich, die einzelnen Wechselwirkungen zwischen Reinigungsleistungen und Organismen zu quantifizieren und so eine Berechnung der Dimensionierung der Wasseraufbereitung unter Berücksichtigung der in situ- und ex situ-Leistungen durchzuführen. Die Berechnungsgrundlagen sind Bestandteil des Regelwerkes. Für den Anwender wurde als Hilfestellung darüber hinaus ein entsprechendes Berechnungsprogramm entwickelt.

Der RWA war erneut interdisziplinär besetzt und wurde durch den AK „Schwimm-/Badeteiche“ unterstützt. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit der „Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V.“, der „Deutschen Gesellschaft für naturnahe Badegewässer

e. V.“ und dem „Deutschen Schwimm-Verband e. V.“ Darüber hinaus stand der RWA während der Bearbeitung auch in engem Kontakt mit der Schwimm- und Badebeckenwasserkommission des UBA. 

Gremienleitung

Prof. Dr. Mehdi Mahabadi

Gremienpublikationen

Ansprechpartner FLL-Präsidium

Prof. Dr. Mehdi Mahabadi

Ansprechpartnerin FLL-Geschäftsstelle

Tanja Büttner

AK Schwimm-/Badeteiche

Gremienhintergrund/-ziel

Der AK begleitet und unterstützt die Arbeit der Regelwerksausschüsse Öffentliche Schwimm-/Badeteichanlagen und Private Schwimm/Badeteiche. Der AK hat zuletzt Ende 2010 im Rahmen der Einspruchssitzungen zum Gelbdruck der „Richtlinien für Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von Freibädern mit biologischer Wasseraufbereitung (Schwimm-/Badeteiche)“ getagt.

Für 2012 ist die Überarbeitung der „Empfehlungen für Planung, Bau und Instandhaltung von privaten Schwimm- und Badeteichen“ geplant. Hierzu wird der RWA Private Schwimm-/Badeteiche neu konstituiert werden und auch der AK Schwimm-/Badeteiche wieder aktiv eingebunden werden.

Gremienleitung

Prof. Dr. Mehdi Mahabadi

Ansprechpartner FLL-Präsidium

Prof. Dr. Mehdi Mahabadi

Ansprechpartnerin FLL-Geschäftsstelle

Tanja Büttner